Unter der Leitung von Ingeborg Keller, Diplom-Biologin und Umweltpädagogin, bieten wir für Schulklassen und Kindergartengruppen Ausflüge und Projekttage zu verschiedenen Naturthemen an.
Naturthemen: Je nach Jahreszeit können die Themen Wiese/Insekten, Streuobstwiese, Samen und Früchte, Bäume, Laubstreu, Spinnen und Natur im Winter gebucht werden. Es wird ein Unkostenbeitrag von 3€ pro Person erhoben. Faltblatt auf Anfrage.
Umweltbildung mit der Naturerlebnisschule auf den Streuobstwiesen des NABU in Dernbach (Foto: P. Magin)
Der Natur auf der Spur
Erforschen Sie mit Ihrer Klasse die Natur vor der Haustür! Zu Themen aus Sachkunde und Biologie bieten wir angewandten Unterricht im Freien an oder übernehmen die Gestaltung von Wander- und Projekttagen.
Zusammenhänge entdecken, die Wald, Wiese und Wasser so wertvoll machen und dabei lernen, dass es sich auch bei unscheinbaren Pflanzen und Tieren um schützenswerte Lebewesen handelt. Das sind Ziele, die von den Umweltpädagogen des NABU an Kinder und Jugendliche herangetragen werden.
Je nach Jahreszeit und Alter werden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt. Eigenes Beobachten, Sinneseindrücke und Naturerlebnisspiele sind neben der Wissensvermittlung tragende Elemente.
Frühlings-Entdeckungstour (März - April, 1. – 4. Klasse):
Auf zur Frühlingsexpedition! Wer entdeckt das erste zarte Grün und die ersten bunten Farben? Wer hört das leise Vogelgezwitscher und findet verlassene Winterverstecke von Tieren?
Spurensuche in der Natur (2. bis 5. Klasse):
In Deutschland leben zehntausende von Tierarten. Dennoch sind bei Spaziergängen nur wenig Tiere zu sehen. Viele Tiere leben im Verborgenen oder werden erst in der Dämmerung aktiv. Aber alle Tiere hinterlassen Spuren: Fährten, Fraß- oder Duftspuren, Wohnbauten, Kot, Gewölle, ... In Kleingruppen begeben wir uns auf Spurensuche.
Spiele in der Natur (1. bis 4. Klasse):
Für Kinder ist das Spielen ein wichtiger Teil ihres Lebens. Beim Spiel lernen Kinder und machen elementare Erfahrungen. Naturerlebnisspiele können Kinder zu einem bewussten Umgang mit der Natur heranführen.
Kunst in der Natur:
Aus Naturmaterialien, die wir vor Ort finden, lassen wir kleien Kunstwerke entstehen, die dann in der Natur verbleiben: Blätterschlangen, Trolle aus Lehm, waghalsige Steintürme, ... Doch zunächst lenken wir die Aufmerksamkeit auf die Vielfalt an Formen und Farben in der Natur und auf einen rücksichtsvollen Umgang mit ihr. Alle großen und kleinen Kunstwerke dürfen zum Abschluss fotografiert werden.
Lebensraum Wasser (ab 2. Klasse):
Teich und Bach sind wahre Fundgruben der Natur. Große Spannung verspricht das Beobachten, Fangen und Bestimmen von Wassertieren. Weshalb schwimmt der Rückenschwimmer auf dem Rücken? Wie schafft es der Wasserläufer auf dem Wasser zu laufen? Lebt die Eintagsfliege wirklich nur einen Tag lang? Antworten auf diese Fragen gibt es für diejenigen, die mit auf Entdeckungsreise gehen und die in die Geheimnisse über das Leben im Wasser eingeweiht werden wollen.
Lebensraum Wiese (ab Ende April):
Die Wiese ist eine faszinierende Lebensgemeinschaft von Pflanzen und Tieren. Es krabbelt, zirpt und summt zwischen den Blumen und Gräsern. Aber wer ist das eigentlich, der sich da bemerkbar macht? Warum sind einige Bewohner leicht zu entdecken und andere kaum? Je nach Klassenstufe wollen wir uns mit den Jüngeren mit der Lupe auf die Spur dieser Geheimnisse machen. Für Ältere bieten wir eine Einführung in die Pflanzenbestimmung an oder eine erste Bestimmung der Kleinlebewesen nach Tiergruppen (Weichtiere, Krebsartige, Spinnentiere, versch. Insektengruppen...).
Lebensraum Streuobstwiese (ab Ende April):
Eine Streuobstwiese bietet Platz für viele verschiedene Pflanzen und Tiere. Welche Obstbäume stehen hier, wie können wir sie unterscheiden? Tiere finden in alten Baumhöhlen Unterschlupf oder auf der Wiese reichlich Nahrung. Altersabhängig können Schwerpunkte auf Bestäubung, Artenkenntnis oder Nachhaltigkeit gesetzt werden.
Das Leben der Honig- und Wildbienen (April –Anfang Mai):
Eine Honigbiene kann im Laufe ihres Lebens verschiedene Aufgaben im Bienenstock übernehmen: z. B. als Amme, Wachsfabrikantin, Wärmetechnikerin, Nachrichtentänzerin u. a. Während Honigbienen Staaten bildend sind, leben Wildbienen die meiste Zeit allein. Bei einem Besuch beim Imker erfahren wir mehr über das Leben der Bienen. Je nach Alter der Klasse übernehmen wir im Spiel die Rolle der Bienen bei der Blütenbestäubung oder bauen Wohnungen für Wildbienen.
Verbreitung von Samen und Früchten (ab 5. Klasse, ab Juni):
Es ist erstaunlich, wie erfindungsreich die Natur ist, wenn es um die Erhaltung und Verbreitung von Pflanzenarten geht. Samen nutzen dabei auch die Naturkräfte für ihre Verbreitung. Wir sammeln und ordnen verschiedene Verbreitungsformen oder versuchen, diese nachzubauen.
Wild- und Gartenkräuter (ab Ende April):
Wir lernen Wiesen- und Gartenkräuter kennen, erfahren etwas über ihre Verwendung, probieren Wiesenkräuterquark und füllen ein Duftsäckchen. Mitzubringen je Schüler: Stoff (20x20cm), Bändchen.
Tarnung und Warnung (ab 3. Klasse):
Im Laufe der Evolution haben sich bei vielen Tieren und Pflanzen Strategien heraus gebildet, sich vor Fraßfeinden zu schützen. Wie wehren sich Pflanzen, wie schützen sich Tiere? Diesen Fragen gehen wir auf die Spur.
Eine Hecke voller Leben:
Eine Hecke ist viel mehr als eine grüne Grenze zwischen Nachbarn. In der Kulturlandschaft verbindet sie als grüne Brücke verschiedene Lebensräume miteinander. In ihrem geschützten Innern tummeln sich Vögel, Säugetiere, Reptilien und unzählige Insekten und andere Kleintiere.
Lebensraum Wald (ab 5. Klasse):
Wir untersuchen den Aufbau des Waldes und lernen Bewohner der verschiedenen Stockwerke kennen oder erstellen Steckbriefe der heimischen Waldbäume. Dabei erfahren wir einiges über die Ökologie des Waldes und finden Antwort auf manche Fragen: Welches Tier hat da seine Spuren hinterlassen? Warum bekommt der Specht kein Kopfweh?
Bäume (1. – 4. Klasse):
Bei einem Ausflug in den Wald oder in den Stadtpark erstellen wir Steckbriefe unserer heimischen Waldbäume, vergleichen ihre Blattformen, Früchte, Rinde und Wuchsform und festigen unser Wissen mit Wettspielen.
Leben in der Laubstreu:
Der Waldboden ist mit einer Streu aus abgestorbenem Pflanzenmaterial bedeckt, die dennoch voller Leben ist. Welche Lebewesen hier das ganze Jahr aktiv sind und welche Aufgaben sie im Naturkreislauf übernehmen, das gilt es herauszufinden.
Bestimmungsschlüssel für Pflanzen selbst erarbeiten
(ab 6. Klasse):
Für häufige Pflanzenarten an Wegrändern oder für Bäume und Sträucher werden wir einen eigenen Bestimmungsschlüssel zusammenstellen, der sich auf die Form und Anordnung der Blätter stützt. Dies erfordert exakte Beobachtung, richtige und eindeutige Beschreibung und ein logisches Zusammenführen der einzelnen Bestimmungsschritte.
Faszination Spinne (ab Juni):
Manche Spinnen weben jede Nacht ein neues Netz. Die Kreuzspinne z. B. braucht dafür nur eine Stunde. Dabei ist die Spinnenseide dünner als ein Haar aber viel stabiler. Wir machen uns auf die Suche nach verschiedenen Spinnennetzen und deren Hersteller. Es gibt auch Spinnen mit anderen Fang-Methoden. Mit etwas Glück können wir Tiere beim Beutefang beobachten. Es gibt Spannendes über Spinnen und ihre Beute zu erfahren.
Wohnungsbauprogramm für Piepmätze (ab 3. Klasse):
Die Amsel baut ein Nest aus Zweigen, Moos und Lehm in einer Hecke, die Feldlerche legt ihre Eiger in eine Bodenmulde, nur der Specht hämmert sich als Zimmermann des Waldes jedes Jahr seine Höhle in einen alten Baumstamm. Alte Spechtwohnungen werden gerne von anderen Vögeln bezogen, z.B. von Kohlmeise, Kleiber oder Star.
Aber in Stadt und Dorf gibt es manchmal nur wenige Bäume für Spechthöhlen un so haben auch die in Höhlen brütenden Singvögel zu wenige Nistmöglichkeiten. Deshalb werden wir für das Schulgelände oder den Park gemeinsam Nistkästen bauen, die hoffentlich nicht lange auf neue Mieter warten müssen. Und wir erfahren so einiges über unsere gefiederten Freunde.
Für Nistkasten-Bausätze fallen zusätzlich Materialkosten an.
Heimische Vögel (ab 3. Klasse):
Wir beobachten und bestimmen Vögel, die bei uns in der Stadt, im Dorf oder im Feld zu Hause sind. Sie haben sich an verschiedene Lebensräume angepasst, ihre Schnabelformen lassen erkennen, welche Nahrung sie bevorzugen. Jede Art hat ihre eigene Weise, Nester zu bauen und jeder Vogel ist an seinem Gesang zu erkennen.
Hinweis: Wer ein Fernglas hat, sollte dieses bitte mitbringen !
Flugkünstler über den Dächern (ab Ende April):
Pfeilsschnell jagen sie im Sommer in der Luft nach Insekten. Aber weiß jeder, dass hier nicht nur Schwalben, sondern auch Mauersegler unterwegs sind? Was unterscheidet die Vögel, was haben sie gemeinsam? Warum z. B. sehen wir den Mauersegler nie auf dem Boden? Es gibt Interessantes zu entdecken.
Fledermäuse (ab 3.Klasse):
Sie führen ein Leben im Verborgenen, schaurige Geschichten werden über sie verbreitet. Wir Menschen zerstören (manchmal ohne es zu
wissen) ihren Unterschlupf. Umso wichtiger ist es über ihre Lebensgewohnheiten und Besonderheiten Bescheid zu wissen. Fledermausspiele vertiefen unser Wissen und die gebauten Fledermauskästen
werden hoffentlich schon bald als Sommerquartier genutzt. Zusätzliche Kosten für Bausätze fallen an.
Was macht die Natur im Winter ? (Grundschule):
Die Natur bereitet sich auf eine Ruhepause vor. Pflanzen und Tiere haben viele verschiedene Strategien entwickelt, die kalte Jahreszeit zu überdauern. Wie überwintern die Pflanzen? Welche Tiere bleiben im Winter bei uns, wie haben sie sich an die Kälte angepasst? Wir können manchen Tieren im Winter helfen, z. B. in dem wir ein Winterquartier für den Igel bauen.
Die Aktion findet auf dem Schulgelände statt.
Jahresprojekt Streuobstwiese (Jeweils im April, Juni und September):
Wir erkunden und erforschen eine Streuobstwiese auf NABU-Gelände oder in der Nähe Ihrer Schule über ein ganzes Jahr. Dabei beschäftigen wir uns im Frühjahr mit den Obstbäumen, deren Blüten und mit Bienen, im Sommer mit den Tieren und Pflanzen der Wiese. Im Herbst, zum krönenden Abschluss, werden wir Äpfel ernten und keltern.
Jahresprojekt Wald:
Zu allen 4 Jahreszeiten gehen wir im Wald auf Entdeckung und untersuchen seine verschiedenen jahreszeitlichen Kleider. Im Frühling beschäftigen wir uns mit Frühblühern und beobachten die Vögel beim Nestbau. Im Sommer sind wir mit der Becherlupe unterwegs. Im Herbst sammeln wir die Früchte des Waldes oder suchen die Tiere in der Laubstreu. Im Winter betrachten wir uns die Rinde der Bäume und ihre Knospen. Welche Tiere sind unterwegs, wie schützen sie sich vor der Kälte? Wo sind die anderen Tiere versteckt?
Zu allen Jahreszeiten werden wir das Erlernte mit Naturerlebnisspielen vertiefen. Außerdem ist die Materialkiste des Waldes randvoll und der Fantasie werden keine Grenzen gesetzt. Es bleibt spannend, welche Kunstwerke hier entstehen.
Walderlebnistag:
Der Wald bietet vielfältige Möglichkeiten für Gruppen-Spiele, Sinnes- Erfahrungen für den Einzelnen oder für künstlerische Gestaltung mit Naturmaterialien. Scheinbar nebenbei wird Wissen über die Ökologie des Waldes vermittelt. Die Veranstaltung kann im Rohrbacher Wald stattfinden, der mit der Bundesbahn gut zu erreichen ist oder in einem Wald in Schulnähe.
Der Natur begegnen wie die Indianer (1. - 4. Klasse):
Es gibt viele verschiedene Indianervölker im Norden und Süden Amerikas. Eines haben sie alle gemeinsam: Sie begegnen der Natur mit offenen Sinnen und allen Tieren und Pflanzen mit großem Respekt. Sie fühlen sich als Teil der Natur mit ihr verbunden. Wir versuchen, die Natur so aufmerksam zu erleben wie die Indianer, schärfen unsere Sinne, üben unsere Geschicklichkeit und erfahren uns in der Gemeinschaft als Teil der Natur.
Essbare Wildkräuter:
Bei einer Exkursion werden zunächst essbare Wildkräuter vorgestellt und anschließend mit Bestimmungshilfen genauer beschrieben. So entstehen Kräutersteckbriefe, die durch Bilder und Rezepte ergänzt werden. Natürlich probieren wir auch, was wir da kennen gelernt haben, vielleicht in einer Kräutersuppe oder im Kräuterquark mit Stockbrot.
Lebensturm (ab 3.Klasse):
Wir bauen an einem geeigneten Standort eine „Vielzweckwohnung“ aus Dachlatten und Dingen, die wir in der Natur finden – Laub, Reisig, Holunderstängel u. a. Mit selbst gebauten Nistkästen für Vögel und Wildbienen ausgestattet können hier dann bis zu 25 Tierarten Nistmöglichkeiten oder Lebenstraum finden.
Der Grundriss des Lebensturmes beträgt etwa 1m x 1m. Er findet daher auch auf kleinen, halbwegs sonnigen Flecken Platz.
Für den Bau benötigen wir gut zwei Vormittage. Am dritten Tag arbeiten die Schüler Steckbriefe über die möglichen Bewohner des Lebensturmes aus.
Zusätzliche Kosten können für das Holz und die Nistkästen anfallen.
Hilfsaktion für Kröten, Frösche und Molche (voraussichtlich Ende Februar, Anfang März, witterungsabhängig):
Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen die Natur aus der Winterruhe wecken, dann erwachen auch die Amphibien aus ihrer Kältestarre und machen sich auf den Weg von ihren Winterquartieren zu den Laichgewässern. Auf dem Weg dorthin begegnen ihnen allerlei Gefahren und Hindernisse: Fressfeinden fallen nur einzelne Tiere zum Opfer, stark befahrene Straßen werden dagegen für viele zum tödlichen Hindernis.
Seit einigen Jahrzehnten bereits helfen jedes Frühjahr immer wieder viele Naturschützer entlang von Amphibienwanderwegen so genannte Amphibienzäune (Krötenzäune) aufzustellen und während der Wanderzeit die Tiere in der Abend- und Morgendämmerung einzusammeln und sicher über die Straße zu tragen.
Mit Ihrer Schulklasse können Sie früh morgens zu Schulbeginn am Krötenzaun hinter dem „Gillet-Parkplatz“ in Landau an einer Amphibien-Übersetzungsaktion teilnehmen. Vor Ort erfahren die Schüler Wissenswertes über die geschützten Tiere, erleben sie hautnah und sehen selbst, welchen Gefahren die Tiere ausgesetzt sind. Sie helfen, die Tiere einzusammeln und über die Straße zum Regenrückhaltebecken zu bringen.
Weitere Projektvorschläge
- Anlage einer Benjes-Hecke
- Bau einer Lehmwand als Wildbienenhotel
- Bau von Wildbienen-Nisthilfen
- Bau von Fledermaus- und Vogelnistkästen
Die Natur bietet idealen Freiraum, in dem Kinder sich bewegen können und ihre Fantasie und Kreativität auf natürliche Weise ausleben. Beim Kennen lernen der Natur werden alle Sinne angesprochen und wir nehmen unsere Umgebung ganzheitlich wahr.
Unter fachkundlicher Anleitung geht es in verschiedenen Lebensräumen auf Entdeckungstour. Naturerlebnisspiele, die wir gemeinsam spielen, vertiefen die Eindrücke und helfen, die Zusammenhänge zu verstehen.
Die nachfolgenden Themen sind in erster Linie für Vorschulkinder gedacht. Für jeden Jahreszyklus sind wir einmal in jeder Jahreszeit auf Entdeckung in der Natur.
Wir können Sie mit Ihrer Gruppe aber auch gerne zu einzelnen Jahreszeiten oder anderen Themen begleiten.
Die Wiesentage im Jahr:
Zu allen vier Jahreszeiten besuchen wir die Wiese und lernen die faszinierende Lebensgemeinschaft ihrer Tiere und Pflanzen kennen. Jedes mal zeigt sie ein neues Kleid, duftet anders und gibt andere Geräusche von sich.
Im Herbst werden die Tage kürzer und die Nächte kälter. Am Morgen glitzern auf der Wiese zarte Spinnennetze im Sonnenlicht. Der Tau hat sie sichtbar gemacht. Pflanzen verbreiten ihre reifen Samen und Früchte, Vögel versammeln sich auf der Wiese. Alles in der Natur bereitet sich auf den Winter vor. Mit allen Sinnen wollen wir die herbstliche Wiese erleben.
Im Winter ist es in der Natur still und kalt geworden. Doch was machen die Wiesenbewohner im Winter? Wir begeben uns auf Spurensuche - vielleicht auch im Schnee.
Endlich Frühling! Wie fühlt sich der Frühling auf der Wiese an? Wie können wir ihn sehen, hören, riechen, schmecken? Viele Blumenkinder zeigen ihre Farben, die Hummeln und Bienen sind fleißig. Was machen sie denn die ganze Zeit?
Ein Sommertag auf der Wiese! Alles ist in Bewegung, hüpft, zappelt, kriecht und fliegt um uns herum. Mit der Lupe wollen wir uns auf die Spur dieser Lebenskünstler machen und ihnen bei der „Arbeit“ zu schauen.
Rund ums Jahr mit dem Apfelbaum:
Am Beispiel eines Apfelbaumes auf einer Streuobstwiese entdecken und erleben die Kinder die Zusammenhänge zwischen den Erscheinungsbildern der Natur und den Jahreszeiten. Dazu verbringen wir in jeder Jahreszeit einen Vormittag auf der Streuobstwiese.
Im Herbst steht die Apfelernte im Vordergrund. Die Kinder probieren verschiedene Apfelsorten, vielleicht auch Apfelchips und können beim Basteln ihre Fantasie einsetzen.
Auch im Winter ist viel los auf der Streuobstwiese. Was machen die Tiere im Winter und wie sieht unser Apfelbaum aus? Wir begeben uns auf Spurensuche.
Wie fühlt sich der Frühling an? Wie riecht, tönt und schmeckt er? Der Apfelbaum steht in voller Blüte. Warum gibt es hier so viele Bienen?
Im Sommer geht es rund auf der Streuobstwiese. Was hüpft und zappelt, kriecht und brummt denn da alles herum? Hängen schon Äpfel am Apfelbaum?
Die Kleider des Waldes:
Im Laufe des Jahres verändert der Wald ständig sein Aussehen. Jede Jahreszeit hat ihre eigenen Farben und lässt verschiedene Bewohner aktiv werden. Material zum Basteln gibt es in Hülle und Fülle und mit Naturerlebnisspielen gehen wir mancher Frage auf den Grund.
Im Herbst sammeln wir die bunten Farben und die Früchte des Waldes und basteln mit ihnen. Aber warum ist der Wald so bunt und für wen sind die vielen Früchte? Aus Reisig und Laub bauen wir eine Igelburg. Vielleicht findet sich ja ein Bewohner ein?
Im Winter sind die Bäume kahl - fast kahl. Denn in den Knospen schlafen schon die Blätter und Blüten und warten auf das Frühjahr. Jeder Baum hat eine bestimmte Rinde, die wir mit Augen und Händen genauer untersuchen. Wo sind die Waldtiere? Sind das ihre Spuren? Wie schützen sie sich vor der Kälte?
Auf zur Frühlings- Entdeckungstour. Wer entdeckt das erste zarte Grün und die ersten bunten Blumen? Wir schauen Vögeln beim Nestbau zu und spielen nach, wie sich die Vögel am Gesang erkennen.
Jetzt zeigt sich der Sommerwald im satten grünen Kleid. Viele Tiere leben in den verschiedenen Stockwerken des Waldes: es krabbelt, fliegt, zirpt und zwitschert.